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Ich schreibe ein Kinderbuch ! Und ich weiß nichts über Astronavigation !  

 

Kinderbuchautorin
(@kinderbuchautorin)
Beigetreten:vor 3 Wochen 
Beiträge: 1
5. April 2018 15:18  

Hallo liebe Leute.

Ich studiere aktuell im letzten Semester und schreibe als Abschlussarbeit ein Kinderbuch.

In dem Buch geht es um eine Person, die segeln lernt und wie man sich auf dem Ozean zurecht findet mithilfe von Sternen.

Es ist nicht in unserer heutigen Zeit angesiedelt sondern bevor es GPS gab.

Viele die ich kennengelernt habe, wussten gar nicht mehr so viel darüber, weil alle sich auf das GPS verlassen.

Ich suche Menschen mit denen ich mich austauschen kann und die ich Sachen fragen kann.

Vor allem wenn ich Kapitel schreibe.

Es wäre sehr nett, wenn sich in diesem Forum ein paar Experten im Bereicht Astronavigation finden, die meine Fragen beantworten können und die mal das ein oder andere Kapitel Korrekturlesen wollen.

 

Liebe Grüße

Die angehende Kinderbuchautorin


AntwortZitat
revalohnefilter
(@revalohnefilter)
Beigetreten:vor 5 Monaten 
Beiträge: 1
5. April 2018 23:58  

Ahoi,

Astronav Kindern beizupulen stelle ich mir ziemlich schwer vor.  😆 Da kommen Rechenarten wie Cotangens und Begriffe wie der Greewicher Stundenwinkel vor. Helfen können dir hier sicherlich ein paar Leute. 

Für ein schönes Kinderbuch sollte es reichen, zu erklären, was ein Sextant ist, warum eine sehr gute Sekunden-genaue Uhr (Chronometer) sehr wichtig ist (Längenproblem bei Erddrehungsgeschwindigkeit - frage google) und dass ein Kompass nicht nötig ist. Mit Sextant, guter Uhr, glattem Horizont und einem gut sichtbarem Himmelkörper(Sonne, Mond)/Plantet/Navigationsstern kann man dann mit "Nautischen Tafeln"bzw."Ephemeriden"bzw."Almanach", Taschenrechner, Stift und Plotting-Papier eine Standlinie hinbekommen. Das macht man dann mindestens zwei mal, damit man zwei Standlinien hat, die sich kreuzen -> dort in etwas ist man.

Du siehst, das ist etwas kompliziert, obwohl schon sehr stark vereinfacht und unvollständig. Besser ist, wenn man das noch mehr vereinfacht und - sagen wir mal bei einer Ozeanpassage - die Höhe des Polarsterns oder Kreuz des Südens nimmt, damit der Held zumindest ganz ganz grob bestimmen kann, ob er zu weit südlich oder nördlich kommt. Für Ost und West würde ich Sonnenauf- und untergänge nehmen. Wenn er losgefahren ist und auf die Uhr geguckt hat bei Untergang, dann kann der, wenn er lange gesegelt ist und die Sonne dann eine Stunde später untergeht, dann ist er grob gesagt 15° weiter im Osten (360°Erdumfang/24 Stunden=15°). So in der Art....

Viel Spaß 🙂


AntwortZitat
  
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