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Alternativen zur Seefahrt  

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maersk-perth
(@Christian)

Moin,

ich wusste nicht wohin ich das Thema packen soll,deswegen ist es nun hier.

Ich bin 10 Jahre jetzt zur See gefahren, davon die letzten 4 als 1. Offizier auf kleinen Einheiten im Offshore-Bereich.

Jetzt habe ich ein gesundheitliches Problem welches sich nicht beseitigen lässt und ich muss mich an Land umschauen, da meine Seediensttauglichkeit nicht mehr ausgestellt wird.
Generell bin ich aber voll Einsatzbereit.

Nun meine Frage:
Was gibt es alles für alternativen?
Was mir so einfällt ist bei einer Reederei, im HSE Bereich und im Hafen selber.
Ich komme aus Kreis Steinburg und möchte gerne, wenn ich schon an Land bleiben muss, auch in der Nähe bleiben wobei es nun nicht ausschließt in Blöcken woanders zu arbeiten.

Bitte seht es als kleines Brainstorming.
Vielleicht bekomme ich die Tauglichkeit ja irgendwann wieder 🙂

Zitat
Veröffentlicht : 8. September 2016 15:12
setra
(@keine Angabe)

kenne einige, die Marine Coordinator geworden sind. Bei TenneT, Siemens, kleineren Firmen.
Schadensbegutachter (Battery & Tillery oder so in HH z.B.), auch bei Versicherungen.
Berufsschullehrer
Maritime Training Academys
...

AntwortZitat
Veröffentlicht : 9. September 2016 17:31
hamster1314
(@keine Angabe)

Hallo,

mit Eigeninitative und Kreativität lässt sich oft was finden, auch als Nautiker. Das ist allerdings ein weites Feld und hängt auch von Alter und dergleichen ab. Und in der Regel wird man mit irgendwelchen Nachteilen leben müssen

Greift da nicht die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Spontan fällt mir folgendes ein:
Während des Studiums hiess es immer Speditionen und grosse Firmen nehmen Nautiker, zwecks gefährlicher Ladung und Stauung. Gleiches gilt für die Polizei. Ob das stimmt kann ich allerdings nicht sagen.

In den Revierzentralen arbeiten Nautiker, ich weiss aber nicht, ob die irgendeine Tauglichkeit brauchen und ob das zu Deiner Wohnsituation passt.

Supercargos gibts doch auch noch, oder?

Mittlerweile habe ich viele getroffen, sie sich als Consultant selbstständig gemacht haben. Die führen dann Trainings durch, helfen bei der Projektierung neuer Schiffe,... wenn man die entsprechenden Verbindungen hat, kann man davon ganz gut leben.

Versicherer aller Art nehmen auch Nautiker zur Begutachtung von Schäden, etc.

Zur Zeit suchen glaube ich auch die Ausbildungsstätten gerne Lehrer für Sicherheit.

Simulatorbetreiber suchen immer mal wieder Instruktoren.

Evtl. kann man eine gewisse Zeit auch als Lehrbeauftrager an FH's und evtl. an FS's überstehen. Da müsste man halt interessante Inhalte für Blockseminare anbieten können (und die Schulen Interesse daran haben). Aufstocken kann man ggf. mit Segelschulen, etc.

Soviel mal aus dem Stand.

Viel Erfolg,
Edzard

AntwortZitat
Veröffentlicht : 9. September 2016 23:50
maersk-perth
(@Christian)

Vielen Dank,

Einige Sachen hatte ich so nicht auf dem Schirm.

Ich werde mich da mal schlau machen.

Vielen Dank für die Ideen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. September 2016 20:22

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