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Die Seemannskasse- Kasse machen um jeden Preis ?  

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Wossi
(@wossi)

Sitze schon seit mehreren Jahren mit der Seemannskasse im Clinch. Ich bin inzwischen der festen Überzeugung, dass diese Einrichtung nur durch eine lobbyistische Verbindung von Wirtschaft und Politik noch am Leben ist. Wie anders ist es zu erklären, dass dieser Verein duch das Ministerium für Versicherung in den Status einer Pflichtversicherung erhoben und damit nicht angreifbar wurde. Da ich bereits Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung bin, empfinde ich eine 2. Pflichtversicherung als Benachteiligung gegenüber anderen Arbeitnehmern. Das Grundprinzip dieser Einrichtung besteht wohl darin, einigen wenigen Seeleuten den Abgang in die Seemannsrente ab dem 56. Lebensjahr zu versüßen und der sicherlichen guten Eigenversorgung mit den Beiträgen der anderen blöden Seeleute zu gewährleisten.Ich bin der Meinung, dass diese Einrichtung dahingehend verändert werden muss, das zumindest eine Berufsunfähigkeit bei den üppigen Beiträgen abgesichert sein muß. Es kann doch nicht sein, das ich erst nach 240 Monaten Wartezeit eine Gegenleistung bekomme. Eigentlich ist das ganze Geschäftsprinzip sittenwidrig und gehört abgeschafft.Zu diesem Zweck muß aber an den Grundfesten ( Satzung) gerüttelt werden, die sowieso kein Mensch versteht. Hierfür suche ich Mitstreiter, vielleicht reicht es dann für eine Klage beim Bundesverwaltungsrecht.

Noch ein Hinweis für alle: Überprüft eure Arbeitsverträge mit der Firma, wo  das erste Mal Beiträge an die Seemannskasse abgeführt wurden. Wenn auf diesen Beitritt nicht hingewiesen wurde, könnt ihr die Firma verklagen. Desweiteren ist die Frage zu klären, ob ihr über die damit verbundenen Rechte und Pflichten aufgeklärt wurdet, insbesondere über die Möglichkeit, bis 2 Monate nach Beitritt die Beitragsbefreiung zu beantragen. 

 

 

Zitat
Veröffentlicht : 6. Dezember 2018 19:36

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